mit den Gemeinden Sterzing, Pfitsch, Freienfeld, Ratschings, Gossensaß/Brenner


Freienfeld

Die politischen Gemeinden Stilfes und Trens wurden 1820 gebildet, Mauls 1838. Die Gemeinde Freienfeld entstand 1928 durch die Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden, zusammen mit den Fraktionen Valgenäun, Niederflans, Ritzail, Pfulters, Niederried, Egg, Rust, Gupp, Schaitach und Elzenbaum.

Das Gemeindegebiet war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Aus der Römerzeit stammen mehrere Funde wie Grabsteine, Meilensteine und der Mithrasstein. Stilfes und Trens werden erstmals 827/828 n.Chr. und Mauls 990 n.Chr. erwähnt.

Sehenswürdigkeiten:

Burg Reifenstein: Am Rande des einst von Sümpfen erfüllten Sterzinger Mooses auf einem felsigen, inselähnlichen Bergrücken gelegene Burg, welche eine der besterhaltensten und auch kunsthistorisch wertvollsten Burgen Südtirols ist (erstmals im 12. Jhd. Erwähnt). An der nördlichen Randerhebung befindet sich das im Jahr 1330 urkundlich erwähnte Kirchlein St.Zeno. Führungen: um 9.30, 10.30, 14.00 und15.00 Uhr, freitags Ruhetag, Tel. 765879, geöffnet von Ostern bis Allerheiligen.

Stilfes: Pfarrkirche: Dem Hl. Petrus geweihte und bereits 827 n. Ch. erstmals urkundlich erwähnte, ehemalige Dekanatskirche (von 1611 bis 1950), Deckengemälde von Christoph Brandstätter. Die Fresken und die Einrichtung ergeben ein beachtenswertes Bild eines Raumes aus dem späteren Barock bzw. Klassizismus (ganztägig geöffnet).

Maria Trens: Wallfahrtskirche: Spätgotischer Bau aus dem Jahre 1498. Nach Maria Weißenstein bedeutendster Wallfahrtsort Südtirols. Das Gnadenbild stammt aus dem Jahre 1470 (Holzskulptur der stehenden Madonna mit Kind). Von kunsthistorischem Interesse sind zahlreiche Votivtafeln und ein Gemälde, das die Übertragung des Gnadenbildes in die neue Kapelle darstellt (ganztägig geöffnet).

Valgenäun - St. Valentinskirchlein: Ein überaus hübsches, spätgotisches Kirchlein aus der Zeit um 1500, am ostseitigen, sonnigen Berghang zwischen Mauls und Trens auf einer Höhe von 1110 m gelegen. (Besichtigung: Fleckinger Adolf - bei der Kirche).

Mauls: St. Oswaldkirche: Kunsthistorisch wertvolle, aus dem Jahre 1329 stammende Kirche, die dem Hl. Oswald geweiht ist. Die Fresken stammen von verschiedenen Künstlern und wurden im 18. und 19. Jh. angefertigt. (Schlüssel im Pfarrhaus)

Der Mörder von Reifenstein: Der Ritter von Reifentein war ein rauher Geselle, der seinem Nachbar, dem Burgherr von Sprechenstein, seine wunderschöne Gemahlin neidete. Doch die schöne Grafin war tugendsam und widerstand allen Verführungen des Ritters. Da stieg dieser eines Nachts auf die Ringmauer seiner Burg und schoß dem Sprechensteiner einen Pfeil mitten ins Herz. Den toten Gemahl in den Armen, stieß die schöne Gräfin in ihrer Verzweiflung nun einen Fluch dem heimtückischen Mörder entgegen, de von da an keinen Frieden mehr fand und bald eines elenden Todes sterben mußte. Den ermordeten Sprechensteiner aber sah man in heller Mondnacht noch oft mit dem Pfeil in der Brust auf seinem Schloß umgehen.

Biotop: Grante Moos zwischen Elzenbaum und Stilfes


Hotels-Online

Da alle Informationen hier im Internet veröffentlicht sind einschl. Veranstaltungen, Wetter- und Wintersportbericht und zusätzlich sogar gestreamte Videos aufgenommen wurden, ist der Versand von Prospekten nicht mehr vorgesehen, denn diese bieten eher weniger und man muss 10 bis 14 Tage darauf warten. Die im Internet aufgenommenen Hotels senden Ihnen auf e-Mail-Anforderung eigene Prospekte zu, auch wenn Sie alle Informationen bereits im Internet finden.



Copyright © 1997-2015 Teletour Online